Testimonials

Heiner Oberrauch

„Die Schönheit der Alpen liegt für mich in der Majestät, in der Kraft, in der Ruhe und in der bezaubernden Vielfalt. Die Berge sind für mich Lehrmeister, eine Welt, in der ich mich klein und gleichzeitig geborgen fühle. Ich versuche deshalb, mindestens zweimal pro Woche in den Bergen unterwegs zu sein, manchmal um fünf Uhr morgens auf Skitour, damit ich um zehn dann im Büro bin oder abends eine Runde mit dem Mountainbike. Im Sommer verbringe ich ohnehin drei Monate auf meinem abgelegenen Bauernhof am Rosengarten. Ich denke, dass künftig aus verschiedenen Gründen ein großer Druck auf die Alpen entstehen wird. Erstens werden die Menschen die Alpen als Rückzugsort wählen, um auch einmal offline zu sein. Zweitens wird der Klimawandel dazu führen, dass die Kühle des Gebirges immer stärker aufgesucht wird. Und drittens ist es ein Ausgleich zur Verstädterung.  Die Alpen müssen geschützt werden, nehmt den Bergen ihren Zauber nicht! Wir brauchen ein neues Denken. Wenn ich zum Beispiel nach Gröden schaue, denke ich, dass sie dort heute wieder Pioniere sein können – und zwar im Zurückbauen. Als Unternehmer kann ich selbst darauf achten, langlebige Produkte möglichst sanft aus regionalen Rohstoffen zu produzieren und einen gewissen Respekt vor den Alpen als Botschaft zu transportieren.“

Heiner Oberrauch, in den Bergen sozialisierter Präsident der SALEWA Oberalp Gruppe.

Magdalena Mittersteiner

“Inmitten der Alpen aufgewachsen, weiß ich dieses einzigartige Fleckchen Erde mehr als zu schätzen und fühle mich privilegiert, einen solchen Ort meine Heimat zu nennen. Ich liebe es in den Bergen unterwegs zu sein, die klare Bergluft einzuatmen und die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur zu erleben, fernab von stickigen Städten und lauten Autobahnen. Bei der Auswahl einer Tour zieht es mich immer häufiger in abgelegenere Gebiete, wie beispielsweise das Ultental bei uns in Südtirol, die vom Tourismus noch nicht überrannt sind und nicht an jedem Hang und Hügel ein blecherner Palast glänzt. Die Alpen sind ein Rückzugsgebiet für Tier und Mensch, ein Naturgebiet, das auch als solches behandelt werden muss. Um die Natur genießen zu können, bedarf es keine großen Bauten, im Gegenteil. Die Alpen müssen geschützt werden, und wir alle sind dazu aufgefordert unseren Beitrag zu leisten.”

Magdalena Mittersteiner, Das Sportmodel zählt zu den erfolgreichsten Influencern in Südtirol.

Philipp Reiter

„Die Alpen als einer der wenigen noch verbliebenen Rückzugsorte vor dem Wahnsinn des modernen Menschen. Ruhe, Panorama und die Schönheit der Natur. Und als Sportler Abenteuer, Herausforderung und alpine Spielwiese. Auf dass uns diese Freiheiten nicht auch noch weggenommen werden – Rettet die Alpen!!”

Philipp Reiter, Skibergsteiger, Photograph und Student.

Uli Wiesmeier

“Die natürlichste Barriere, um alpine Schutzgebiete vor Menschenmassen zu bewahren, ist die ursprüngliche Beschwerlichkeit des Bergsteigens. Würde man zum Beispiel Künstliche Klettersteige, Elektromotorgetriebene Mountainbikes oder Flaschensauerstoff in sensiblen Zonen konsequent verbieten, hätte man in den Bergen ein großes Problem weniger. Aber wer will so was schon hören? Bequemlichkeit ist extrem in Mode.”

Uli Wiesmeier, geboren 1959 im Schatten der Zugspitze, widmete sich als Fotograf über 40 Jahre alpinen Themen.

Laura Dahlmeier

“Die Alpen bieten mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna, den Bächen, die rauschend vom Berg fließen und der Stille sowie der unendlichen Weite in den Höhen der Berge auch für uns Menschen einen unbezahlbaren Rückzugsort. Als Sportlerin bin ich das ganze Jahr über viel auf Reisen und ich freue mich jedes Mal nach Haus ins Werdenfelser Land zurückzukehren. In den heimischen Bergen gelingt es mir spielend den Kopf freizubekommen, zu entspannen und die Energiespeicher wieder aufzuladen. Dafür lohnt es sich, unsere Alpen zu schützen!”

Laura Dahlmeier, Erfolgreiche deutsche Biathletin

Antje von Dewitz

“Die Alpen sind seit 150 Jahren der wichtigste Erholungsraum im Herzen Europas. Noch gibt es nahezu unberührte Natur, grandiose Landschaften und stille Täler. Einfach und schön! Aber: Die Alpen sind in Gefahr! Durch Klimawandel und menschliche Erschließung verlieren wir unsere letzten Sehnsucht- und Rückzugsorte. Nicht nur wir in der Outdoor-Branche leben von einer intakten Natur. Nur wenn wir das schützen, was wir lieben, können wir auch unseren Kindern diese Liebe zur Natur weitergeben und einzigartige Erlebnisse vermitteln. Deshalb: Keine weiteren Eingriffe in das wilde Herz Europas. Keep the mountains wild!”

Antje von Dewitz, Geschäftsführerin der VAUDE Sport GmbH & CO.KG

Bernd Ritschel

“In meinen Augen geht es viel zu oft um das „große Ganze“. Die größten Gletscher, die höchsten Gipfel. Mir liegt meine Bergheimat am Herzen. Hier schöpfe ich Kraft, hier komme ich zur Ruhe. An den kleinen Zielen über Walchen- und Kochelsee kann ich mich schützend einbringen. Auch ein nur 1565 Meter hoher Jochberg braucht eine Stimme.”

Bernd Ritschel, erfolgreicher Bergfotograf, immer auf der Suche nach eindruckvollen Motiven.

Frank Kretschmann

“Die Alpen sind der wunderbare Lebensraum vieler Tiere, in denen auch die Menschen Platz haben sollten. Aber das muss definitiv strenger reguliert werden. Traurig zu sehen, wie sich immer grössere Blechlawinen durch die wunderschönen Dolomiten wälzen – hier muss nach Lösungen gesucht werden. Der PKW Verkehr muss deutlich eingeschränkt werden, überall in den Alpen. Elektrobusse müssen statt dessen zum Einsatz kommen. Und dann wird auch der Lebensraum Natur für den Menschen (Wanderer, Kletterer usw.) wieder wertvoller. Wer besteigt schon gern einen Berg mit einer Geräuschkulisse und Abgasgestank, der an eine Großstadt erinnert. Wir gehen in die Berge um Ruhe zu finden, und diese wird auch von der Tierwelt geschätzt. Wir wollen doch nicht, das in 100 Jahren unseren Nachkommen aus alten Filmen darüber erfahren, wie eine Gams oder ein Adler ausschaut.
Ich selber klettere oft in Nationalpark Berchtesgaden, hier wurden gemeinsam mit dem DAV enge Regeln festgelegt, um einen Massenansturm an den abgelegenen Felswänden zu vermeiden. Dennoch wird die Freiheit der Kletterer nicht beeinträchtigt, zumindest nicht die Freiheit derjenigen, die mit alpinen ethischen Wertvorstellungen eine neue Route erschliessen. Diese Lösung finde ich korrekt.”

Ines Papert, viermalige Weltmeisterin im Eisklettern.

Christoffer Leitner

“Ich bin auf unseren Expeditionen viel in der Welt herumgekommen und habe die großen Gebirge und Landschaften unserer Erde gesehen. Aber genauso gern, wie ich in die weite Welt aufbreche, komme ich wieder nachhause zurück. Denn unsere Alpen hier vor der eigenen Haustür sind einzigartig – eine Natur‐ und Kulturlandschaft, deren Wert ich gar nicht genug schätzen kann. Aber es ist schon lange keine heile Welt mehr. Fortschreitende Gletscherschmelze, expandierende Liftgebiete und Siedlungen, weitere Straßenerschließungen und vieles mehr bedrohen die Gesundheit unserer Alpen akut. Helft mit, die Zukunft unserer Alpen zu sichern! Für uns, für Euch und für Eure Kinder!”

Alix von Melle, Höhenbergsteigerin, Sie hat bereits sieben Achttausender bestiegen.

p-t1-alexander-huber@2x

„Für mich sind die Alpen der Boden, auf dem ich lebe. Mein Lebensraum, und zwar in vollem Umfang. Weil ich hier wohne, arbeite und meine Freizeit verbringe. Die Alpen sind ja weltweit tatsächlich das Beste, um der Leidenschaft des Bergsteigens nachgehen zu können, und auch objektiv betrachtet sind die Alpen wegen der kleinräumigen Vielfalt das schönste Gebirge der Welt. Das Berchtesgadener Land, der Wilde Kaiser, die Dolomiten, das Bergell oder der Montblanc. Man könnte so viele Regionen der Alpen aufzählen, die jede für sich genommen zum Schönsten gehören, was die Bergwelt zu bieten hat.
Die Alpen sind ein Rückzugsgebiet der Natur inmitten der zivilisierten Welt Mitteleuropas und verdienen deswegen besonderen Schutz. Deswegen habe ich auch für die Wiederherstellung des Alpenplanes gekämpft. Über 40 Jahre lang wurde der Alpenplan als gemeinsame Ebene des Denkens verstanden, bei der sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft getroffen haben. Nach der beschlossenen Änderung des Alpenplanes wurde die Unantastbarkeit dieses Konsenses verletzt. Es ist gut, dass der Koalitionsvertrag der neuen bayerischen Landesregierung vorsieht, diese Unantastbarkeit wiederherzustellen.“

Alexander Huber, 49, Profibergsteiger und Teil des Kletterduos namens „Huberbuam“

p-t2-madeleine-alizadeh-dariadaria@2x

„Ich habe schon als Kind meine Ferien im Sommer und im Winter immer bei meiner Oma in den Tiroler Alpen verbracht. Deshalb sind die Berge auch zu einer Heimat für mich geworden. Heute bedeuten sie für mich vor allem Freiheit und Abschalten. Obwohl ich eher im Pensionistenstyle unterwegs bin, finde ich immer wieder neue Wege, die ich noch nicht kannte. Erst im Sommer, als ich zwei Wochen von meinem Wohnort Wien durch Österreich nach Vorarlberg gereist bin, habe ich den Bregenzerwald als so eine neue Area entdeckt. Speziell der Körbersee ist mir in Erinnerung geblieben. Das liegt daran, dass ich Gebirgsseen besonders grandios finde. Ich glaube, wenn sich die Alpen verändern, dann kann das keinem Menschen wirklich egal sein. Und natürlich kann ich auch als Einzelner etwas tun. Weil es sich dann in der Masse auswirkt.“

Madeleine Alizadeh, 29, wurde unter dem Namen DariaDaria als Bloggerin österreichweit bekannt


p-t3-sepp-forcher@2x

„Ich habe schon immer gesagt, dass zwischen Wien und Genua die Zukunft der Welt liegt. Denn die Alpen sind der lebenswerteste Raum, den ich mir vorstellen kann. Wir haben hier alles. Alle Klimazonen, alle Höhenlagen, genug Wasser, und zu dicht besiedelt sind wir auch nicht. Ich könnte auch keinen genauen Lieblingsplatz nennen, denn davon gibt es unzählige. Früher waren es freilich die Gipfel und die Höhen; heute ist es manchmal einfach ein alter Baum, an den ich mich anlehnen kann. Vielleicht hat man als fast Neunzigjähriger dort nicht mehr ganz so viel Spaß wie als junger Mensch, aber sehr viel Freude. Ich genieße die Alpen in jedem Moment so, wie sie sind.“

Sepp Forcher, 87, moderiert seit 1986 die ORF-Volksmusiksendung „Klingendes Österreich“

p-t4-karin-thoeni@2x

„Ich habe schon immer gesagt, dass zwischen Wien und Genua die Zukunft der Welt liegt. Denn die Alpen sind der lebenswerteste Raum, den ich mir vorstellen kann. Wir haben hier alles. Alle Klimazonen, alle Höhenlagen, genug Wasser, und zu dicht besiedelt sind wir auch nicht. Ich könnte auch keinen genauen Lieblingsplatz nennen, denn davon gibt es unzählige. Früher waren es freilich die Gipfel und die Höhen; heute ist es manchmal einfach ein alter Baum, an den ich mich anlehnen kann. Vielleicht hat man als fast Neunzigjähriger dort nicht mehr ganz so viel Spaß wie als junger Mensch, aber sehr viel Freude. Ich genieße die Alpen in jedem Moment so, wie sie sind.“

Karin Thöni, 37, Wirtin der Oberetteshütte (AVS) am Fuße der Weißkugel in den Ötztaler Alpen